Wenn Sie jetzt in ein Elektronikgeschäft gehen, geraten Sie in ein Minenfeld aus verwirrenden Akronymen und aussterbenden Technologien. Sie kaufen nicht nur einen Bildschirm. Sie kaufen ein Gateway zu einem Signalstandard, der sich derzeit im Wandel befindet. Die angebotenen Optionen lassen sich im Allgemeinen in vier Kategorien einteilen, und drei davon sind Fallen für den uneingeweihten Käufer.
Zuerst sehen Sie Analoge Fernsehgeräte. Das sind Relikte. Ignorieren Sie diese, es sei denn, Sie haben ein bestimmtes Nostalgieprojekt.
Dann gibt es noch Digital-ready-Sets. Diese werden normalerweise als Standard Definition (SDTV) bezeichnet. Sie verfügen über einen integrierten digitalen Tuner, der gut klingt, bis man sich die technischen Daten ansieht. Sie erreichen die maximale Auflösung von 480p. Das ist Low-Definition. Wenn Sie HD-Inhalte ansehen möchten, werden Sie mit diesen Geräten keine Probleme mehr haben. Auf einem 480p-Display können Sie kein echtes HD ansehen.
Als nächstes haben Sie HDTV-fähige Geräte. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um große Monitore. Sie können eine Auflösung von 1080i oder 1080p im Seitenverhältnis 16:9 verarbeiten. Der Haken? Ihnen fehlt oft ein eingebauter Tuner. Sie müssen etwas anderes anschließen, um ein Signal zu erhalten.
Schließlich gibt es noch Integrierte HDTV-Geräte. Diese vereinen den digitalen Tuner und das HDTV-Display in einer Box. Das scheint praktisch zu sein, bis Sie sich daran erinnern, wie schnell sich TV-Standards ändern. Sie könnten für diesen integrierten Tuner bezahlen, ihn ein paar Jahre lang nutzen und dann zusehen, wie er veraltet, wenn sich die Rundfunkstandards ändern. Am Ende tauschen Sie den gesamten Fernseher aus, weil der Tuner veraltet ist, auch wenn der Bildschirm noch in Ordnung ist.
Die Komponentenstrategie
Der kluge Schachzug und der einzige, der für die Langlebigkeit sinnvoll ist, besteht darin, die Komponenten separat zu kaufen.
Sie müssen Ihr eigenes System zusammenstellen:
* Ein 16:9 HDTV-Display mit einer Auflösung von 720p und 1080i/p.
* Ein separater Digitalreceiver.
* Eine Antenne.
Warum das tun? Denn das HDTV-Display ist das teuerste Puzzleteil. Es dürfte zehn Jahre oder länger dauern. Die Technik im Inneren des Receivers verändert sich jedoch schneller, als man mit der Wimper zucken kann. Indem Sie sie getrennt aufbewahren, können Sie den Receiver gegen einen neuen austauschen, ohne einen völlig guten 1.500-Dollar-Bildschirm wegzuwerfen.
Empfängeroptionen
Da Sie einen Receiver separat kaufen, stehen Ihnen drei Hauptpfade zur Verfügung, je nachdem, woher Ihr Signal kommt:
- Over-the-Air-Übertragung: Kaufen Sie eine Set-Top-Box und eine Yagi-Antenne. Dies ist die traditionelle Möglichkeit, kostenlose lokale HDTV-Signale zu empfangen.
- Satellit: Kaufen Sie eine Set-Top-Box und eine kleine Satellitenschüssel. Dadurch werden HDTV-Signale aus dem Weltraum erfasst.
- Computer-Hybrid: Kaufen Sie ein Tuner-Board für Ihren Computer. Dadurch können Sie Ihre Festplatte als HDTV-Speichergerät nutzen. Anschließend können Sie die Signale sowohl auf Ihrem Computermonitor als auch auf Ihrem Haupt-HDTV-Display anzeigen.
Die erste Option ist oft der günstigste Einstiegspunkt. Der zweite bietet mehr Sendervielfalt, wenn Sie in einer ländlichen Gegend leben. Der dritte ist für Bastler gedacht, die ihr Fernseherlebnis in ihren PC-Workflow integrieren möchten.
Was kommt als nächstes?
Die Landschaft des digitalen Fernsehens ist chaotisch. Standards verschieben sich. Wenn Sie die zugrunde liegenden Mechanismen verstehen möchten, warum dies wichtig ist, müssen Sie tiefer graben.
Sehen Sie sich So funktioniert HDTV an, um den Unterschied zwischen 720p, 1080i und 1080p zu verstehen. Lesen Sie Benötige ich wirklich eine digitale Konverterbox für meinen Fernseher?, wenn Sie versuchen, ein älteres Gerät anzuschließen. Für die technischen Details





































