Sie haben ein MacBook Air aus dem Jahr 2011 gekauft. Es ist alt, aber die mitgelieferte Software, OS X Lion, überrascht die Leute immer noch. Es war nicht nur ein Update. Es war ein Dreh- und Angelpunkt. Apple hat die Touch-First-Logik des iPhone und iPad übernommen und sie auf ein Laptop-Trackpad übertragen. Hier gibt es keinen Touchscreen, aber die Gesten sind identisch. Zum Zoomen wischen. Zur Skalierung zusammenziehen. In der ersten Woche fühlt es sich seltsam an, dann wird es zur zweiten Natur.
Wie OS X Lion das Mac-Erlebnis veränderte
Lion hat LaunchPad eingeführt. Es handelt sich um ein Raster aus App-Symbolen, das genau wie der iPad-Startbildschirm aussieht. Wenn Sie über iTunes eine App auf dem iPhone gekauft haben, wird sie hier angezeigt. Kein separater Kauf. Keine Dateiübertragung. Ihr digitales Leben wird geräteübergreifend synchronisiert, ohne dass Sie zusätzliche Arbeit leisten müssen.
Das Trackpad-Verhalten ist der eigentliche Knackpunkt bei älterer Hardware. Du brauchst keine Maus. Sie benötigen kein Mauspad. Nur deine Finger. Das System interpretiert Wischen mit zwei Fingern und Ziehen mit drei Fingern mit einer Präzision, die sich 2011 als fortschrittlich anfühlte und auch heute noch Bestand hat. Dabei geht es weniger um pure Leistung als vielmehr um die Art und Weise, wie die Benutzeroberfläche von Ihnen erwartet, dass Sie sich bewegen.
„Es hat sich der bekannten Funktionalität von Touchscreen-Geräten angenähert.“
Diese Verschiebung war wichtig, weil sie die Lernkurve für iPad-Benutzer verkürzte, die ernsthafte Arbeit erledigen wollten. Sie mussten Ihr Muskelgedächtnis nicht verlernen.
Welche Software ist vorinstalliert?
Die 2011er Modelle wurden mit einer soliden Grundausstattung ausgeliefert. Mail, Adressbuch, Time Machine, Safari und Bildschirmfreigabe decken die Grundlagen ab. Sie können E-Mails senden, Backups erstellen, durchsuchen und auf andere Macs zugreifen. Nichts davon ist auffällig, aber es ist zuverlässig.
Dann gibt es noch die Unterhaltungsebene. Photo Booth eignet sich immer noch überraschend gut für schnelle Video-Chats oder Webcam-Spaß. iChat kümmerte sich um Instant Messaging, bevor iMessage übernahm. QuickTime spielte Videos ab, zeichnete Bildschirme auf und konvertierte Formate. Es war das Schweizer Taschenmesser der Medien der frühen 2010er Jahre.
iLife war ebenfalls im Paket enthalten. Dieses Paket beinhaltete:
– iPhoto zum Organisieren und Bearbeiten von Fotos
– iMovie für einfache Videobearbeitung
– GarageBand zum Musizieren
Diese Tools sind Einsteigertools. Sie sind nicht professionell, aber sie reichen für 90 % der Benutzer aus, die einfach nur ihre Kamerarollen organisieren oder in ihrem Schlafzimmer einen Song aufnehmen möchten.
Welche Upgrades für ältere Macs sinnvoll sind
Sie müssen sich nicht an die Standardeinstellungen halten. Das Ökosystem von Apple ist auf Upgrades ausgelegt und die Übergangswege verliefen überraschend reibungslos.
Wenn iPhoto einschränkend wirkt, war Aperture die professionelle Alternative. Es bot umfassendere Bearbeitungswerkzeuge, ein besseres Farbmanagement und eine ausgefeiltere Organisation. Die Migration war einfach. Sie könnten Ihre gesamte iPhoto-Bibliothek in Aperture importieren, ohne Metadaten oder Dateiverknüpfungen zu beschädigen. Wenn Sie mehr als ein paar tausend Bilder pro Jahr aufnehmen, war dies der logische nächste Schritt.
Für Musiker ist GarageBand der Einstieg. Logic Studio ist das Profi-Tool. Wenn Sie ein Projekt in GarageBand gestartet haben, können Sie es in Logic Studio ziehen und weiterarbeiten. Gleiche Spuren. Gleiche Sitzungen. Einfach mehr Power. Logic Studio bietet Ihnen vollständige Mehrspuraufnahmen, erweitertes Mischen und virtuelle Instrumente. Es war eine echte DAW, nicht nur ein Spielzeug.
iWork war ein weiteres gängiges Add-on. Es ist Apples Office-Suite. Seiten für Dokumente, Zahlen für Doppelseiten












































