Meta öffnet endlich seine Display-Brille für Entwickler

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Google bereitet sich auf I/O vor. Gemini-betriebene Datenbrillen kommen. Die Begeisterung nimmt zu.

Meta wartete nicht. Sie haben gerade selbst eine Bombe platzen lassen. Die Ray-Ban Display-Brille – die ein Vermögen gekostet hat und vor sechs Monaten unmöglich zu finden war? Endlich können Sie Apps für sie erstellen.

Der September fühlte sich wie ein Scherz an. Meta stellte diese Single-Display-Brillen auf der Connect vor, verteilte sie wie exklusive Partygeschenke, ließ den Entwicklern aber nichts zu tun. Es war ein Telefonzubehör ohne Software-Hook. Nutzlos. Oder zumindest kaum nützlich. Ein sehr teures Fenster ins Nichts.

Jetzt? Die Türen stehen offen.

Apps können als eigenständige Erlebnisse leben. Oder binden Sie es an iOS und Android an. Die Wahl liegt bei Ihnen.

Auch Web-Apps werden zugelassen. Erstellen Sie sie einmal, erweitern Sie sie über einen Telefonbrowser und beobachten Sie, wie sie auf Ihrem Head-Mounted-Display aufblühen. Es ist eine leichtere Codierung. Eine umfassendere Version des Toolkits, das sie letztes Jahr für die bildschirmlosen Rahmen veröffentlicht haben.

Was ist also in der Box?

Metas Tonhöhe ist breit gefächert. Text. Bilder. Im Handumdrehen. Denken Sie an Newsticker, Sportstatistiken und Streaming-Overlays. Nützliches Zeug. Außer, dass ihr Demo-Reel einfache Spiele und Checklisten zeigt.

Pop-up-Tetris beim Gehen auf der Straße. Wirklich?

Es stellt sich die Frage. Brauchen wir Ablenkung auf Ablenkung? Wie ablenkend sind diese eigentlich? Vielleicht nervig. Vielleicht Roman. Wahrscheinlich beides.

Google spricht nächste Woche über die App-Strategie. Sie drängen mit aller Kraft auf eine Rechtfertigung. Intelligente Brillen mit Display brauchen eine Daseinsberechtigung. Meta hat den Entwicklern diesen Grund gerade mit einer umständlichen Verspätung mitgeteilt.

Das Rennen ist eröffnet. Wieder.