Checkliste für Cybersicherheit: Schutz Ihrer Konten und Identität im Jahr 2024

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Die digitale Landschaft ist immer gefährlicher geworden. Datenschutzverletzungen und raffinierte Betrügereien sind mittlerweile an der Tagesordnung, was bedeutet, dass Ihre persönlichen Daten bereits an mehr Stellen preisgegeben sind, als Sie denken. Obwohl drastische Änderungen des Lebensstils nicht notwendig sind, können ein paar gezielte Schritte Ihre Online-Sicherheit erheblich verbessern. Dieser Leitfaden beschreibt wichtige Maßnahmen zum Schutz Ihrer Konten, Ihres Guthabens und Ihrer Geräte und wie Sie reagieren können, wenn etwas schief geht.

Verstärken Sie Ihre Passwörter und Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)

Die Grundlage der digitalen Sicherheit sind sichere Passwörter. Hören Sie auf, dasselbe Passwort für mehrere Konten wiederzuverwenden – ein Verstoß gegen einen Dienst kann alles andere gefährden. Entscheiden Sie sich für lange Passphrasen (mindestens 16 Zeichen) mit zufälligen Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen. Laut Passwort-Managern wie Bitwarden ist ein 16-stelliges Passwort praktisch unknackbar, während kürzere Passwörter innerhalb von Stunden geknackt werden können.

Aktivieren Sie MFA, wo immer möglich. Selbst wenn jemand Ihr Passwort stiehlt, bietet MFA eine zusätzliche Schutzebene. Verwenden Sie Authentifizierungs-Apps, Sicherheitsschlüssel oder biometrische Daten für Schlüsselkonten. Wenn Ihnen die manuelle Verwaltung überwältigend erscheint, verwenden Sie einen Passwort-Manager, um sichere, eindeutige Logins zu generieren und zu speichern. Vergessen Sie jedoch nicht Ihr Master-Passwort. Wenn man es verliert, verliert man den Zugang zu allem.

Upgrade auf Passkeys: Die Zukunft der Anmeldesicherheit

Passkeys sind eine neuere, sicherere Alternative zu herkömmlichen Passwörtern. Sie machen das Auswendiglernen und Raten überflüssig, indem sie kryptografische Schlüssel verwenden, die an Ihre Geräte gebunden sind (PIN, Biometrie usw.). Diese Schlüssel verlassen Ihr Gerät nie und sind somit immun gegen Phishing und Serverlecks.

Große Plattformen wie Google, iOS, Android, macOS und Windows unterstützen jetzt Passkeys. Richten Sie sie auf vertrauenswürdigen Geräten ein, um sofortige Sicherheitsgewinne zu erzielen. Überprüfen Sie regelmäßig die Passkeys und entziehen Sie verlorenen oder gemeinsam genutzten Geräten den Zugriff, um die Kontrolle zu behalten.

Frieren Sie Ihr Guthaben ein, um Identitätsdiebstahl zu verhindern

Eine Kreditsperre ist eines der wirksamsten Mittel gegen Identitätsdiebstahl. Es verhindert, dass Kreditgeber neue Konten in Ihrem Namen eröffnen, es sei denn, Sie heben die Sperre vorübergehend auf. Angesichts der Häufigkeit von Datenlecks ist diese proaktive Maßnahme unerlässlich.

Wenden Sie sich einzeln an Equifax, Experian und TransUnion, um ein Einfrieren aller drei Kreditdateien zu aktivieren. Es ist kostenlos und bleibt an Ort und Stelle, bis Sie es entfernen. Wenn Sie einen Kredit beantragen, heben Sie die Sperre vorübergehend auf und aktivieren Sie sie anschließend wieder. Eltern sollten das Guthaben ihrer Kinder frühzeitig sperren, um Missbrauch vorzubeugen.

Betrugswarnungen und Überwachung hinzufügen

Betrugswarnungen zwingen Kreditgeber dazu, Ihre Identität zu überprüfen, bevor sie einen neuen Kredit genehmigen. Es gibt drei Arten: Erstdienst (ein Jahr), verlängerter Dienst (sieben Jahre für Betrugsopfer) und aktiver Dienst (für Militärangehörige). Wenden Sie sich an eine Kreditauskunftei, diese ist dann verpflichtet, die anderen zu benachrichtigen.

Betrugswarnungen sind zwar nicht so restriktiv wie ein Einfrieren, verlangsamen jedoch betrügerische Aktivitäten. Erwägen Sie eine kostenlose Kreditüberwachung, wenn Sie beim Militär oder der Nationalgarde sind, um zusätzliche Frühwarnungen zu erhalten.

Optimieren Sie den Datenschutz von Geräten und Konten

Good digital hygiene reduces your risk. Sperren Sie Ihre Geräte mit sicheren PINs oder biometrischen Daten und stellen Sie sicher, dass die automatische Sperre und Verschlüsselung aktiviert sind. Verwenden Sie ein VPN im öffentlichen WLAN, um Ihren Datenverkehr zu schützen. Aktivieren Sie Benachrichtigungen für Banktransaktionen, Kreditkartenaktivitäten und Kontoanmeldungen.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie im Internet nicht zu viele persönliche Daten preisgeben, da Betrüger diese Informationen zur Identitätsfälschung nutzen. Sichern Sie Ihre Geräte und aktivieren Sie die Fernlöschungstools (Find My) für den Fall von Verlust oder Diebstahl.

Reagieren Sie schnell auf verdächtige Aktivitäten

Zu den ersten Anzeichen einer Kompromittierung gehören unerkannte Belastungen, Kreditanfragen oder Anmeldewarnungen von unbekannten Orten. Handeln Sie sofort: Sperren Sie Ihre Konten, fordern Sie neue Karten an und überprüfen Sie gefährdete Geräte auf Malware.

Melden Sie Vorfälle bei Bedarf der FTC (IdentityTheft.gov), dem FBI (IC3.gov) und den örtlichen Behörden. Fügen Sie eine Kreditsperre hinzu, falls Sie dies noch nicht getan haben.

Es ist wichtig, wachsam zu bleiben. Die digitale Welt entwickelt sich ständig weiter und proaktive Sicherheitsmaßnahmen sind nicht länger optional – sie sind für den Schutz Ihrer Identität und Finanzen unerlässlich.