Peter Steinberger, der österreichische Entwickler hinter der schnell wachsenden KI-Assistentenplattform OpenClaw, arbeitet nun mit OpenAI an der Entwicklung der nächsten Generation von KI-Agenten. Dieser Schritt signalisiert einen erheblichen Vorstoß hin zu leistungsfähigeren und autonomeren KI-Systemen.
Von Open Source zu OpenAI
Steinberger entwickelte OpenClaw ursprünglich als Open-Source-Projekt, das sich auf die Entwicklung von KI-Assistenten konzentrierte, die reale Aufgaben ohne ständiges menschliches Eingreifen ausführen konnten. Die Plattform ermöglicht es Agenten, Zeitpläne zu verwalten, Reisen zu buchen und sogar an KI-gesteuerten sozialen Netzwerken teilzunehmen – wie etwa Moltbook, einer Plattform speziell für KI-Bots.
Steinbergers Entscheidung, OpenAI beizutreten, beruht auf seinem Ziel, KI-Agenten zu schaffen, die für jedermann zugänglich sind. „Das erfordert eine viel umfassendere Änderung, viel mehr Überlegungen zur sicheren Vorgehensweise und Zugang zu den allerneuesten Modellen und Forschungsergebnissen“, erklärte er auf seiner Website. Er glaubt, dass OpenAI das ideale Umfeld bietet, um diese Vision zu verfolgen.
OpenClaw Foundation
Anstatt OpenClaw zu kommerzialisieren, überführt Steinberger das Projekt in eine Stiftung. Dadurch wird sichergestellt, dass die zugrunde liegende Technologie Open Source bleibt und sich unabhängig weiterentwickeln kann. „Ich konnte mir völlig vorstellen, wie OpenClaw zu einem riesigen Unternehmen werden könnte, und nein, es ist nicht wirklich aufregend für mich“, sagte er. „Ich möchte die Welt verändern und nicht ein großes Unternehmen aufbauen.“
OpenAIs Fokus auf Agenten
Sam Altman, CEO von OpenAI, zeigte sich begeistert über Steinbergers Neuzugang und nannte ihn ein „Genie“ mit bahnbrechenden Ideen für KI-Agenten. Altman betonte das Engagement des Unternehmens, diese fortschrittlichen Wirkstoffe in sein Kernangebot zu integrieren. „Agenten werden schnell zum Kern dessen, was OpenAI bietet“, sagte er. OpenAI wird auch die neu gegründete OpenClaw-Stiftung unterstützen.
Diese Ankündigung folgt auf die kürzliche Einführung von Frontier durch OpenAI, einer Plattform, die es Unternehmen ermöglichen soll, KI-Agenten zu erstellen, bereitzustellen und zu verwalten. Das Unternehmen fördert seine Agenten durch Echtzeit-Feedback als lern- und anpassungsfähig wie menschliche Mitarbeiter.
Die Entwicklung autonomer KI-Agenten hat sich in den letzten Monaten rasant beschleunigt, wobei der Schritt von OpenAI, den Entwickler von OpenClaw zu integrieren, ein entscheidender Schritt war. Dieser Trend deutet auf eine Zukunft hin, in der KI-Assistenten eine zunehmend integrierte Rolle im täglichen Leben und im Geschäftsbetrieb spielen werden.
















































